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Vegan in Paris

gretchens fragen: Vegan in Paris

Samstag, 30. April 2016

Vegan in Paris

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Es ist zwar schon ein wenig Zeit vergangen, seit ich aus Paris zurückgekommen bin, aber ich möchte trotzdem noch ein wenig von meiner Reise erzählen und euch ein paar Lokale zeigen, in denen ich während meines Aufenthaltes war.
Verwöhnt vom veganen Angebot in Wien, habe ich mir im Vorhinein keine großen Gedanken darüber gemacht, was ich in Paris essen würde können. Ich habe mir zwar ein paar Namen von Restaurants und Lokalen herausgesucht, aber dabei keinen besonders großen Aufwand betrieben. Als ich dann dort angekommen bin, war ich recht perplex, wie schwer es manchmal sein konnte, etwas für mich zu essen zu finden. Viele Franzosen lieben ihre produits laitiers anscheinend noch zu sehr, um mit dem Begriff végan etwas anfangen zu können. Und während es Crêpes, Galettes und Croissants an jeder Ecke zu kaufen gegeben hätte, war ich meist doch länger auf der Suche nach einer veganen Alternative für mich. Wenn ich die dann gefunden hatte, war ich meistens hin und weg. Man kann nämlich richtig, richtig gut essen, wenn man nur weiß, wo.

Hank Vegan Burger


55 Rue des Archives, 75003 Paris.

An dem Tag, als ich zu Hank Vegan Burger ging, war es besonders schlimm. Ich hatte dummerweise mein Frühstück ausgelassen und war am Vormittag im Marais unterwegs. Hungrig. Ich habe schließlich die Liste mit Restaurants herausgeholt, die ich vorbereitet hatte, und mich auf den Weg zu Hank Vegan Burger gemacht. Um 12:02 bin ich als dritte Kundin des Tages hineingegangen.
Ich wurde überaus freundlich begrüßt und geduldig beraten, welchen Burger man wohl am besten bei seinem ersten Besuch dort wählen sollte: L'Allumé mit Sauce barbecue fumée und Poivrons, dazu außerdem Pommes mit veganer Mayonnaise. Und weil der Bursche, der mich bedient hat, so vom Karottenkuchen geschwärmt hat, musste ich den natürlich als Nachspeise auch probieren.

Das Lokal selbst mit seinen beiden Stöcken fand ich überaus nett, ich habe mich im lichtdurchfluteten Raum im Obergeschoss mit den kleinen Holztischchen und hübschen Polstern richtig wohlgefühlt und bin auch eine ganze Weile dort geblieben. Und das Essen war sowieso grandios.
Als ich dann auch noch mit einem charmanten Au revoir, Barbara verabschiedet wurde, war es endgültig um mich geschehen.

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Crêpe de la Joie


4 Rue du Fer à Moulin, 75005 Paris.

Ich war das letzte Mal vor knapp fünf Jahren in Paris. Damals habe ich mich noch nicht vegan ernährt und für Crêpes gelebt. Das ist mir während dieser Reise, als ich an jeder Ecke Crêpe-Stände gesehen habe, wieder eingefallen und deshalb habe ich im Internet nach einer veganen Crêperie gesucht.
Das war gar nicht so leicht, aber mit Crêpe de la Joie bin ich schließlich fündig geworden. Eigentlich handelt es sich dabei um eine vegetarische Crêperie, die nur biologische Lebensmittel verwendet, aber sie schreiben, dass es immer auch vegane, laktose- und glutenfreie Optionen gibt.
Ich wurde wahnsinnig herzlich begrüßt und habe mich dort sofort wohlgefühlt. Die meisten anderen Gäste waren ältere Ehepaare und ihre Freunde, die sich mit 'Bis nächste Woche' von der Köchin verabschiedet haben, was ich irgendwie total nett und witzig fand.
Entschieden habe ich mich für die Crêpe L’Ondine danseuse mit Caramel au beurre salé fait maison, also mit hausgemachtem gesalzenen Karamell. Unfassbar gut. Dazu gab es eine Tasse Tee von Sonnentor.
Ich lege euch diese Crêperie, diesen besonderen, freundlichen Ort mit lieben Menschen, wirklich ans Herz, falls es euch auch einmal nach Paris verschlagen sollte.

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Café Maure de la Mosquée de Paris


39 Rue Geoffroy-Saint-Hilaire, 75000 Paris.

Ein Lokal, das ich euch weniger aufgrund der zugegebenermaßen beschränkten Auswahl an veganen Speisen, sondern hauptsächlich wegen der einzigartigen Atmosphäre empfehlen möchte. Ich habe meinen Besuch dort mit einer kurzen Besichtigung der Grande Mosquée verbunden, zu der das Café gehört.
Als ich in den Innenhof des Cafés hineingegangen bin, habe ich mich ein wenig an eine kleine Oase erinnert gefühlt. Viel Licht, buntes Mosaik, ein Springbrunnen, lautes Lachen und ein paar Vögel. Dazwischen Kellner, die den Gästen an runden Tischen süßen Pfefferminztee in kleinen Gläsern serviert haben. Die Leckereien, die man am Tresen kaufen konnte, waren leider allesamt nicht vegan, dafür habe ich eine riesengroße, wärmende Portion Couscous mit orientalisch gewürztem Gemüse gegessen, die wahrscheinlich sogar für Zwei gereicht hätte. Es war auf jeden Fall einer der schönsten Abende, die ich in Paris verbracht habe.

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3 Kommentare:

Am/um 30. April 2016 um 23:17 , Blogger strawberrymouse germany meinte...

Jetzt bekomme ich direkt wieder Hunger...dabei hatte ich doch erst spanische Tapas ;)

 
Am/um 2. Mai 2016 um 11:06 , Anonymous Leonie meinte...

Das sieht super lecker aus! Danke für die tollen Tipps, die werde ich mir merken! Ich finde, im Marais kann man auch ganz tolle Falafel essen gehen! :D
Liebe Grüße
Leonie von glowing

 
Am/um 2. Mai 2016 um 12:28 , Blogger Barbara meinte...

Das stimmt, ich bin da bei einer ganzen Reihe an Falafel-Ständen vorbeigegangen, aber die hatten da leider noch nicht offen. Das möchte ich das nächste Mal ein bisschen besser angehen ;)

 

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