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Ponybekenntnisse

gretchens fragen: Ponybekenntnisse

Samstag, 6. Februar 2016

Ponybekenntnisse

Version 2

Unterwegs macht man viele Fotos, mehr als sonst. Zumindest ist das bei mir so. Und weil ich mich nicht bei jedem Foto unserer Reise durch Irland, auf der wir gerade sind, ärgern wollte, dass meine Spitzen davor noch geschnitten gehört hätten, habe ich einen Friseurtermin vereinbart.
Ich möchte euch im heutigen Beitrag erzählen, wie es dazu kam, dass ich mir einen Pony schneiden ließ und euch außerdem ein paar Tipps geben, wie er sich ganz leicht stylen lässt.


Mein Pony & ich


Ursprünglich hatte ich ja vor, einfach nur meine Spitzen schneiden zu lassen. Aber einige Tage vor dem Termin habe ich mit meinen Brüdern einige unserer Kinderfotos angeschaut und gesehen, dass ich eigentlich auf jedem dieser Fotos Stirnfransen hatte. Und festgestellt, dass mir das ziemlich gut an mir gefallen hat.

Version 3

Version 4

In meinem Kopf hatte ich ganz fest abgespeichert, dass mir kein Pony steht. Dazu muss ich sagen, dass ich vor allem in der Schulzeit ein komplett rundes Gesicht mit ziemlichen Bäckchen hatte und Stirnfransen zählen da nicht gerade zu den vorteilhaftesten Frisuren, wie ich finde. Aber meine Pony-Kinderfotos ließen mich nicht mehr los.

An einem Abend, an dem ich eigentlich lernen hätte sollen, weil das Semesterende und eine wichtige Prüfung unmittelbar bevorstanden, habe ich deshalb dieses Video von Kayley Melissa, meiner liebsten Youtuberin, wenn es um Haare geht, angeschaut und nachgemacht. Das Ergebnis ging dann als Foto an eine nicht unwesentliche Anzahl von Freunden und Bekannten und auch, wenn ich glaube, dass die großteils positiven Reaktionen darauf hauptsächlich auf Höflichkeit und Rücksichtnahme zurückzuführen sind, war die Sache damit besiegelt.



Meine Pony-Stylingtipps


Als ich die Fotos von mir mit Fake-Pony verschickte, kam neben großteils positiven Reaktionen vor allem ein Kommentar immer wieder: Was für ein Aufwand Stirnfransen doch seien, wie schwer und umständlich es sei, den Pony jeden Tag neu zu stylen und dass wohl viele Bad Hair Days vorprogrammiert wären. Das hat mich zwar ziemlich nervös gemacht, konnte mich aber dann doch nicht von meinem Vorhaben abbringen.
Um euch, die ihr vielleicht in einer ähnlichen Lage seid, diese Sorge abzunehmen, habe ich drei ganz einfache Tipps für euch. Und wenn ihr die befolgt, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen, versprochen.

1) Waschen und Föhnen

Auch, wenn ich meine Haare meistens nur jeden zweiten Tag wasche, zumindest mein Pony wird jeden Tag in der Früh schnell gewaschen, am einfachsten geht das vor oder während der Gesichtsreinigung.
Einen ganz einfachen und leicht umzusetzenden Trick, wie man den Pony am besten föhnen soll, habe ich von Sali Hughes, ich verlinke euch unten das Video, in dem sie ihn demonstriert. Im Prinzip halte ich den Föhn mit dem schmalen Aufsatz gerade über meinen Pony, er zeigt dabei senkrecht nach unten. Mit einer Bürste kämme ich den gesamten Pony dann ganz schnell abwechselnd von links nach rechts, immer und immer wieder, bis er trocken ist. Das Ergebnis sind Stirnfransen, die ganz gerade und glatt nach vorne fallen.
Wenn alle meine Haare nass sind, föhne ich meinen Pony außerdem immer zuerst, da er sonst zu schnell trocknet.

2) Wildschweinborstenbürste kaufen

Damit der Pony nicht strähnig wird, ist es wirklich, wirklich wichtig, sich eine Wildschweinborstenbürste anzuschaffen. Ich habe zwei, eine von Mason Pearson, die ich über alles liebe, und eine Günstigere von dm, die genauso funktioniert.
Die Wildschweinborstenbürste ist um einiges dichter als eine normale Bürste mit größeren Abständen zwischen den Borsten und verhindert es somit, dass der Pony strähnig wird und Lücken hat.

3) Trockenshampoo

Trockenshampoo verwende ich entweder gleich morgens nach dem Waschen und Föhnen, um dem strähnigen, fettigen Look vorzubeugen, vor allem wenn mir ein langer Tag bevorsteht, an dem ich durchgehend unterwegs bin. Oder ich frische den Pony untertags schnell damit auf. Dann sehen die Stirnfransen sofort wieder füllig, dicht und frisch aus.



Version 2

Habt ihr selbst vielleicht auch einen Pony und den einen oder anderen Trick auf Lager? Oder habt ihr euch bisher noch nicht ganz drübergetraut?



*PR-Sample.
Der Sweater, den ich in den beiden aktuellen Bildern trage, wurde mir kostenlos von JAN 'N JUNE zur Verfügung gestellt. Hier geht es zum Beitrag.

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8 Kommentare:

Am/um 6. Februar 2016 um 22:19 , Blogger Fräulein Immergrün meinte...

Juhu! Ein Ponyträger :)
Ich wechsel ständig hin und her. Jetzt im Winter trage ich gern einen Vollpony und finde den toll. Er macht auch jedem einfach Zopf eine stylische Frisur ohne das ich mir viel Mühe geben muss. Das mag ich einfach sehr. Ansonsten reinige ich mit einem ganz milden Shampoo - weil er ja häufiger gereinigt wird, als der Rest der Haare. Zwischendurch verwende ich ebenso ein Trockenshampoo.
Und ich bringe meinen Pony mit einem Glätteisen in Form. Nach einer traumreichen Nacht ist er doch meist ziemlich zerknautscht, da braucht er etwas Hilfe ;).

Im Sommer lass ich meinen Pony dann gern wieder rauswachsen und trage ihn seitlich. Aufgrund von Wärme und Co ist das einfach etwas leichter zu handhaben.

Grünste Grüße

 
Am/um 6. Februar 2016 um 23:30 , Blogger MissXoxolat meinte...

Der Pony steht dir super!
Ich hab letztes Jahr meiner Friseurin nachgegeben und mir einen Pony schneiden lassen. Da ich eine Naturwelle hab, ist es gleich doppelt mühsam - dachte ich zumindest. Sie hat mir aber einen sehr ähnlichen Tipp zum Föhnen gegeben: mit einem Kamm während dem Föhnen kleine Zickzackbewegungen durchs Haar machen. Anschließend noch mit dem Glätteisen drüber. Das hat auch super mit der Naturwelle funktioniert und ich hatte den Pony dieses Mal wirklich lange, ich hab ihn sogar Nachschneiden lassen. Aber genau das finde ich so mühsam und deswegen wächst meiner gerade wieder raus ;-)

LG Angelika

 
Am/um 8. Februar 2016 um 15:48 , Blogger The constant efforts meinte...

Der Pony steht dir super gut! Ich hatte als kleines Kind auch einen Pony, was damals sehr niedlich aussah. In der Schule habe ich mir später wieder einen Pony schneiden lassen, aber dann kam ich mir vor, wie ich als Kleinkind, also habe ich ihn wieder herauswachsen lassen. Jetzt bin ich seit vielen Jahren "ponyfrei" und eigentlich glücklich damit, aber wenn ich andere damit sehe, so wie dich jetzt, finde ich diese Frisur immer ganz toll!!

Liebe Grüße
Kathi

 
Am/um 9. Februar 2016 um 15:03 , Anonymous Dolce Petite meinte...

Oh mein Gott, das steht dir unglaublich gut!

xx,
Dolce Petite

 
Am/um 11. Februar 2016 um 17:26 , Blogger Barbara meinte...

Danke für deinen lieben Kommentar! Ich habe auch überlegt, mir so ein kleines Glätteisen anzuschaffen.
Das mit dem Sommer und dem Hitzestau habe ich noch gar nicht bedacht, wir werden sehen, was ich dann mache :-)
Lieben Gruß!

 
Am/um 11. Februar 2016 um 17:28 , Blogger Barbara meinte...

Dankeschön!
Ja, das hört sich ganz ähnlich an mit den Zickzackbewegungen. War heute zum ersten Mal nachschneiden und fand es recht unproblematisch und schnell. Aber mal schauen, wie ich das auf lange Sicht sehe.
Lieben Gruß!

 
Am/um 11. Februar 2016 um 17:28 , Blogger Barbara meinte...

Dankeschön, Kathi! Ja, geht mir eigentlich ganz genau wie dir :-)

 
Am/um 11. Februar 2016 um 17:28 , Blogger Barbara meinte...

Danke, du Liebe!

 

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