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Meine Haarpflegeroutine

gretchens fragen: Meine Haarpflegeroutine

Samstag, 5. Dezember 2015

Meine Haarpflegeroutine

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Eigentlich wollte ich nie zu bloggen beginnen. Ich hatte große Angst, dass ich nach den ersten paar Beiträgen aufgeben würde, sobald ich nach der anfänglichen Begeisterung mein ganzes Pulver verschossen haben würde. Als für mich persönlich dann aber kein Weg mehr daran vorbeiführte, wollte ich meine Sache zumindest ordentlich machen und habe auf einen Zettel ganz oben ein paar Ideen für den Namen des Blogs geschrieben - ich hoffe, dass ich eine halbwegs gute Wahl getroffen habe. Und gleich darunter habe ich eine Liste mit Blogpostideen begonnen. Als ich bei 25 Ideen angekommen war, eröffnete ich den Blog. Ich habe mir gedacht, das gibt mir genug Stoff, um über das erste Motivations- und Inspirationstief hinwegzukommen.
Einer der Punkte auf der Liste war ‚Meine Haarpflegeroutine’, diesen Beitrag habe ich allerdings bis zum heutigen Tag nie verfasst. Und selbst wenn ich es getan hätte, hätte er völlig anders ausgesehen, als er das jetzt tut.

Ihr müsst wissen, vor ein paar Monaten habe ich einige Beiträge bei Skinci gelesen, wodurch sich alles, was ich davor über Haarpflege zu wissen glaubte, nach und nach als absoluter Unfug herausstellte.

Ich lege euch alle seine Beiträge über Haarpflege ganz besonders ans Herz: Mit Haut und Haar, seinen fantastischen Shampoo-Guide, Haaröle: Welche und warum? und Föhn oder Luft?
Da könnt ihr dann auch das Eine oder Andere, das ich hier nur ganz kurz anreiße, ausführlicher nachlesen. Nun aber zu den Produkten, die ich regelmäßig verwende.

Kokosöl. Haarschwellung, die besonders bei bereits geschädigten Haaren auftritt und bei der Wasser ins Innere des Haares gelangt und in der Folge die Schuppen der äußeren Schicht abstehen und leichter brechen lässt, möchte ich durch ein Öl als Behandlung vor der Haarwäsche minimieren. Kokosöl eignet sich dafür besonders gut. Ich passe allerdings immer auf, dass ich es nur sparsam einsetze.

Sebamed Everyday Shampoo. Das Shampoo meiner Wahl ist das milde Sebamed Everyday Shampoo, das ich in Skincis Shampoo-Guide gefunden habe. Früher hatte ich immer Probleme mit Schuppen und juckender Kopfhaut, die ich jahrelang mit Head & Shoulders-Shampoos zu bekämpfen versucht habe, die aber alle, wie ich mittlerweile weiß, das in der Haarpflege am häufigsten verwendete Tensid Sodium Laureth Sulfate enthalten. SLES kann schon ab 18% Irritationen hervorrufen, laut Skinci sind aber Konzentrationen von sogar 30% gang und gäbe, wo es dann schon zu ziemlich bösartigen Irritationen kommen kann. Dreht doch einmal eure Shampooflasche um und schaut nach, an welcher Stelle Sodium Laureth Sulfate bei euch steht.
Meine Kopfhautprobleme haben sich jedenfalls durch das mild formulierte Sebamed Everyday Shampoo erheblich verbessert und ich muss sagen, ich hatte keine Ahnung, dass sich meine Haare überhaupt jemals so weich und seidig anfühlen würden.

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L'Oréal Elvital Öl Magique. Nach der Haarwäsche verwende ich ein paar Tropfen eines Silikonöles, aktuell ist das das L'Oréal Elvital Öl Magique mit dem goldenen Verschluss. Silikonöle bleiben, anstatt ins Haar einzuziehen, auf der Oberfläche sitzen. Einerseits macht das die Haare schön glänzend und weich, und andererseits, und das ist wohl noch wichtiger, mindert das Silikonöl mechanische Schäden. Und wenn man bedenkt, dass es bei Haarpflege hauptsächlich um Vorbeugung und Minderung von Schäden geht und gar nicht so sehr um die eigentliche Reparatur, wie uns das vom Marketing immer vorgemacht wird, hört sich das für mich nach einer sehr guten Eigenschaft an.

Haarföhn. Die schockierendste Erkenntnis für mich war allerdings, dass Föhnen schonender sein kann als die Haare an der Luft trocknen zu lassen. Das hätte ich nie, nie, nie gedacht und alle die Verfasser der Blogposts und Videos zu Haarpflege, die ich vor Skincis Beiträgen gelesen oder gesehen hatte, wohl auch nicht.
Ein paar grundsätzliche Regeln gilt es allerdings zu beachten: Eine kühle Heizstufe sollte eingestellt sein, ebenso sollte die Gebläsestärke möglichst niedrig gewählt werden, damit die Haare durch den starken Wind nicht aneinander reiben und die Haarschuppen abbrechen. Außerdem sollte man den Föhn nicht wild schwenkend über die Haare führen, wie ich das immer gemacht habe, sondern ruhig auf eine Stelle halten. Auch das wieder, um die Haare davor zu bewahren, aneinander zu schlagen und sich gegenseitig die noch abstehenden Schuppen abzubrechen. Ich halte meine Hand also still und bewege nur den Arm, um an alle Stellen zu kommen.
Dass Föhnen schonender sein kann, als die Haare an der Luft trocknen zu lassen, erklärt für mich auch die Tatsache, dass sich meine Haare, wenn ich sie geföhnt hatte, immer deutlich gepflegter und weicher angefühlt haben als nach Lufttrocknung.


Was verwendet ihr zur Haarpflege? Waren für euch auch einige schockierende Erkenntnisse dabei? 

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7 Kommentare:

Am/um 5. Dezember 2015 um 10:28 , Blogger Cupcakes and Berries meinte...

Ich mache momentan vor jeder Haarwäsche eine Kur mit meiner Sheamousse (+ auch Kokosöl und Mandelöl drin). Das tut meinen Haaren merklich gut :) Das mit dem Föhnen habe ich auch bei SKINCI gelesen und finde ich unheimlich interessant! Ich muss mich jetzt mal konsequent am Kaltföhnen versuchen (bisher immer an meiner Faulheit gescheitert, weils so lange dauert), lasse sonst Lufttrocknen und greife nur im Notfall zu heißer Stufe. Liebste Grüße

 
Am/um 5. Dezember 2015 um 10:37 , Anonymous Mari meinte...

Hallo,
ich verwende ein Naturkosmetik Shampoo, danach ein pflegendes Leave-In Spray, dann einen groben Kamm und im Winter folgt dann der Fön. Ab und zu gibts eine Kur. Seitdem ich meine Haare kürzer trage muss ich nicht mehr so den Aufwand betreiben, da ich sowieso öfter zum Frisör gehe. Das hilft natürlich am besten gegen Spliss. Seitdem ich Naturkosmetik Shampoos verwende habe ich auch nicht mehr so juckende Kopfhaut.
Für mich war die größte Offenbarung, das Pflege-Leave-In-Sprays viel mehr Sinn machen als eine herkömmliche Spülung, weil man sie nicht mehr auswäscht (klar, eigentlich logisch).
Diese Fön- oder auch Kämm-Gerüchte habe ich noch nie so wirklich geglaubt. Da gibt es wieder so unterschiedliche Meinungen zu. Von wegen Kämmen schadet dem Haar, aber Kopfhaut bürsten fördert den Haarwuchs...Fönen ist schlecht aber auf niedriger Stufe ist gut...
In Maßen ist wohl alles ganz okay. Nur mit nassem Haar ins Bett gehen, davon kann ich wirklich abraten.
LG Mari

 
Am/um 5. Dezember 2015 um 10:42 , Blogger Barbara meinte...

Kaltföhnen dauert wirklich lange, vor allem bei längerem Haar. Aber ich nehm immer die kälteste Warmstufe als Kompromiss ;-)

 
Am/um 5. Dezember 2015 um 10:44 , Blogger Barbara meinte...

Liebe Mari!
Danke fürs Lesen. Ich würde aber nicht sagen, dass es sich um ein Föhn-Gerücht handelt, ich verweise dich hiermit noch einmal an Skincis Beiträge, der das wirklich fabelhaft und wissenschaftlich belegt erklärt.
Barbara

 
Am/um 5. Dezember 2015 um 12:46 , Blogger Beautybärchi meinte...

Tja Skinci hat auf jeden Fall meine Fön-Routine revolutioniert. Ich habe auch oft Luft-Antrocknen lassen. Das mache ich jetzt nicht mehr. Ich habe mir das L'Oréal Hair Expertise Seidige Nährpflege Shampoo Reparatur Dabke des Shampoo Beitrags gekauft. Und auch das SebaMed Shampoo leider reinigt das nicht sehr gut bei mir :-(. Deswegen nutze ich wieder das Loreal Shampoo. Trotzdem habe ich im Winter heftige Trockenheit Schuppen. Ich weiß noch nicht so recht wie ich die los werde :-(

 
Am/um 5. Dezember 2015 um 22:17 , Blogger Caro Itr meinte...

Wirklich sehr interessant, ich hätte nie gedacht, dass föhnen gut sein kann.
Ich habe auch immer Probleme mit trockener Kopfhaut gehabt, benutze jedoch nun ein Shampoo von Lush mit dem ich sehr zufrieden bin.

Liebe Grüße
Caro
http://perfectionofglam.blogspot.de

 
Am/um 6. Dezember 2015 um 23:09 , Anonymous Melissa meinte...

Das mit dem Föhnen ist echt interessant, hab ich so noch nie gehört! Für mich bewährt hat sich der zunächst eigenwillige Tipp, die Haare nicht mehr so oft zu waschen und durch das "Eigenfett" pflegen zu lassen. Klingt zwar grauslich, hilft aber wirklich! Ich bin jetzt auf eine Routine umgestiegen, bei der ich nur mehr ca. alle 4 Tage die Haare wasche, und sie sind jetzt so glänzend und gesund wie noch nie. Und Wasser spart man auch dabei. :)

Liebe Grüße
Melissa
lizzynow.wordpress.com

 

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