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Lacklieblinge: Deborah Lippmann Addicted To Speed

gretchens fragen: Lacklieblinge: Deborah Lippmann Addicted To Speed

Samstag, 29. August 2015

Lacklieblinge: Deborah Lippmann Addicted To Speed

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Eigentlich wäre für diesen Beitrag etwas wie 'Die endlich gefundene, ultimative Lösung für Ungeduldige und überhaupt alle Probleme' als Titel passender. Hätte ich wahrscheinlich auch nehmen sollen. Ich bin nämlich eine von jenen, die zuerst gewissenhaft und sorgfältig Nagel für Nagel lackieren und denen dann, sobald sie den Pinsel abgesetzt haben, etwas einfällt, das sie unbedingt suchen müssen, holen müssen, erledigen müssen. Die Schrammen im Lack sind dabei vorprogrammiert.

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Ich kann noch mit keiner recht überzeugenden Topcoat-Geschichte aufwarten. Begonnen habe ich meine Suche mit einem wenig begeisternden Lack von Essence, es folgten zwei von Essie, beide eher schlecht als recht. Mein letzter Versuch, ein Topcoat von Sally Hansen, war eine absolute Katastrophe, ganz ohne Übertreibung. 

Als ich mich im Mai mit Steffi für die Reihe Beauty Bag-Geheimnisse getroffen habe, war ich also gerade dementsprechend verzweifelt und frustriert im Topcoat-Department. Und deshalb auch besonders hellhörig, als sie begonnen hat, mir vom Deborah Lippmann Addicted To Speed Topcoat zu erzählen. Warum ich dann mit meinem Besuch bei Staudigl noch bis August gewartet habe, um mir den Lack zu holen, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Denn dieser Topcoat ist absolut genial und vollkommen, quasi die Erhörung aller meiner Nagellack-Gebete.

In Pretty Honest von Sali Hughes habe ich Ende letzten Jahres gelesen, dass man schnell trocknende Topcoats eher meiden sollte, da sie sich beim Trocknen zusammenziehen und sich somit der Rand des Lackes leicht aufrollt und in der Folge weniger widerstandsfähig ist. Als ich allerdings den Addicted To Speed Topcoat zum ersten Mal probiert habe, habe ich beschlossen, diese Information wieder aus meinem Kopf zu verbannen. Denn: Nagellackhaltbarkeiten sind bei mir ohnehin nur sehr begrenzt, ich komme nur in den seltensten Fällen über drei Tage hinaus. Ich weiß nicht, ob das meine Nägel sind oder ob ich generell einen nagellackfeindlichen Lebensstil pflege, aber genau aus diesem Grund zieht das Argument mit der Haltbarkeit bei mir einfach nicht so richtig. Die unfassbar kurze Trocknungszeit dafür umso mehr, denn so ist es gar nicht schlimm, wenn man die Nägel neu lackieren muss, falls sie nicht mehr ganz perfekt sein sollten. Im Übrigen habe ich bisher auch gar keine schlechtere Haltbarkeit festgestellt.

Dafür bin ich immer wieder erstaunt darüber, wie schnell mein Nagellack mit diesem Topcoat trocknet. Ob ich sie nun morgens in einer Viertelstunde lackiere und aus dem Haus laufe - nicht ohne begeistert innezuhalten, wenn mein Lack die Begegnung mit dem Schlüssel überlebt hat - oder abends, schon fast im Bett, und am nächsten Morgen mit intaktem Lack ohne Abdrücke oder Schrammen aufwache. Und sollte beim kurzen Antrocknen des Farblacks etwas passiert sein, bessert der Topcoat kleine Fehler sogar aus und verleiht zusätzlich noch einen hübschen Glanz.

Übrigens ist genau das noch mein Programm für heute Abend - Nägel lackieren. Ich bin dann mal weg - aber nicht, ohne euch vorher noch einmal eindrücklich zu versichern: Ihr braucht diesen Lack. Er ist die endlich gefundene, ultimative Lösung für Ungeduldige und überhaupt alle Probleme.

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